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Bilder und Berichte zur Kerb 2007

 

Bilder (bitte nachfolgende Links klicken):
 

Kerb-Samstag, 07.07.2007 abends

Kerb-Sonntag, 08.07.2007 tagsüber

Kerb-Sonntag, 08.07.2007 abends

Kerb-Montag, 09.07.2007

© Mit freundlicher Genehmigung von Roderich Anders

 


 

Programm der Hochstädter Kerb 2007

 

Freitag, 6. Juli

Live-Musik mit den „Quietschboys“, Einlass 19 Uhr, Beginn 21 Uhr, Eintritt 5 Euro

 

Samstag, 7. Juli

Showband „Concordia“, Beginn 21 Uhr, Eintritt frei; im Rahmen dessen Fassanstich mit Bürgermeister Erhard Rohrbach

 

Sonntag, 8. Juli

Zeltgottesdienst um 10 Uhr mit dem evangelischen Bischof Prof. Dr. Martin Hein sowie den Kreis-Posaunenchören

anschließend: Frühschoppenmusik mit dem Posaunenchor Erbstadt, dem Nachwuchsorchester des Posaunenchors sowie dem Großen Orchester des Posaunenchors

Festumzug um 17 Uhr, über Wachenbucher Straße, Hauptstraße, Bischofsheimer Straße, Weinbergstraße zum Kerbplatz

anschließend: Maintaler Vereinsabend mit Ehrungen der Kerbfußballturnier-Mannschaften und buntem Programm aus Musik, Tanz und Humor, u.a. Auftritt des Musicalensembles „Voice:ten“ mit Ausschnitten aus der „Rocky Horror Show“

 

Montag, 9. Juli

Frühschoppen ab 10 Uhr mit der HMV-Band

Blasorchester Wachenbuchen ab 19 Uhr

zum Abschluss Auftritt der „Hochstädter Lärmbelustigung“
 


 

Mit viel Muskelkraft und Präzision:

Kerbzelt binnen drei Stunden aufgebaut

(fw). – Auf Neudeutsch würde man wohl von reichlich „Manpower“ sprechen: Rund 40 Mitglieder aus dem Posaunenchor und dem Humor-Musik-Verein bauten am Samstagmorgen das Zelt für die Hochstädter Kerb auf. Obwohl es größer ist als in den Vorjahren, war es nach drei Stunden praktisch „bezugsfertig“ aufgestellt. Natürlich fehlen noch die wichtigen Details, vor allem die 13 Meter breite Bühne, die erst in dieser Woche geliefert wird. Aber die Kerbausrichter liegen voll im Zeitplan, so dass der Kerbauftakt am Freitagabend mit dem Konzert der „Quietschboys“ getrost näher rücken kann. Beginn für das erste der vielen Highlights ist um 21 Uhr, Einlass ist bereits um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

Aufbau Kerb 2007_1

 

Aufbau Kerb 2007_2

 


 

Rock und Blasmusik in einem Zelt

Zeltkerb in Hochstadt: Vom 6. bis 9. Juli geben sich die vielfältigsten Musiker die Klinke in die Hand

Maintal (fw). – Wenn das Hochstädter Straßenfest zu Ende ist, naht schon mit großen Schritten das absolute Hochstädter Sommerevent: die viertägige Zeltkerb. Am zweiten Juliwochenende sind der Humor-Musik-Verein und der Posaunenchor die gemeinsamen Ausrichter und haben sich für die vier Tage ein pralles Programm überlegt.

 

 Den Auftakt machen am Freitag, 6. Juli, die „Quietschboys“ aus Frankfurt-Sossenheim. Sie haben sich in Hessen mit lustigen und frechen Texten zu bekannten Rockliedern eine große Fangemeinde aufgebaut, die zahlreich auf den Kerbplatz nördlich der Ringmauer pilgern wird. Einlass ist um 19 Uhr, das Konzert beginnt um 21 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro. Dabei fällt der Fackelzug am Freitagabend weg und wird ersetzt durch den großen Festumzug am Sonntag.

 

 Zunächst spielt aber am Samstagabend die Show-Band „Concordia“ auf. Samstags werden zudem traditionell die Ehrungen des Kerb-Fußballturniers vorgenommen. In diesem Jahr hatten die „JuZ Allstars“ die Nase vorn. Vor einigen Jahrzehnten wurde das Turnier der Hobbyfußballer noch direkt an der Kerb ausgetragen. Mittlerweile hat sich der Termin an Christi Himmelfahrt etabliert. Die Ehrungen stehen aber genauso wie der Turniername noch für diese Verbindung.

 

Jubiläen der ausrichtenden Vereine

 

Die beiden ausrichtenden Vereine Posaunenchor und HMV pflegen seit Langem eine innige Vereinsfreundschaft. Bei Straßenfesten unterhalten sie nicht nur abwechselnd mit Musik, sondern bewirten die Gäste auch in gemeinsamer Verantwortung. Daher war es für die Vereine auch nur selbstverständlich, einen kompletten Kerbtag gemeinsam zu gestalten. Ihre Vereinsjubiläen stehen am Sonntag, 8. Juli, im Mittelpunkt. Zunächst der 40. Geburtstag des Posaunenchors, der eigentlich schon am ersten Advent war, sich aber im Sommer selbstverständlich viel besser feiern lässt. Auch der Startschuss für das närrische 111. Gründungsjubiläum der Humoristen fiel eigentlich schon früher mit „1+1+1“ Fastnachtssitzungen zu Jahresbeginn.

 

 Den Anfang macht am Vor- und frühen Nachmittag der Posaunenchor. Bischof Prof. Dr. Martin Hein wird ab 10 Uhr den Zeltgottesdienst und die Laudatio halten, anschließend spielt der Posaunenchor zusammen mit den Landesposaunenchören zum Frühschoppen auf. Der gesamte Klangkörper wird dabei so groß sein, dass in diesem Jahr eine besonders breite Bühne bestellt werden musste. Nicht weniger als 13 Meter misst die diesjährige Kerbbühne in der Breite. Ob sie allerdings für jeden Bläser Platz bietet, ist noch nicht gesagt.

 

Festumzug am Sonntag

 

Mit einem großen Festumzug um 17 Uhr beginnt am „Jubiläensonntag“ der Maintaler Vereinsabend. Statt eines Fackelzugs am Freitag haben sich die Vereine für einen großen Umzug am Kerbsonntag entschieden. Mit dabei sind viele befreundete Vereine aus ganz Maintal, die sich zunächst durch die Hochstädter Straßen schlängeln und dann am Abend zum Teil im Programm mitwirken. Im „Bunten Vereinsabend“ direkt nach dem Festumzug stellt der Humor-Musik-Verein die den Vereinsfarben gemäßen grünweißen Farbpigmente: Musik, Tanz und Humor sind Trumpf seitens des HMV, der ein Gros der Programmpunkte beisteuern wird.

 

 Der Kerbmontag beginnt um 10 Uhr traditionell mit dem Frühschoppen und der Musik der HMV-Band. Blasmusik erschallt dann am Abend durchs Festzelt, wenn das Blasorchester aus Wachenbuchen das Kerbende einläutet. Den krönenden Abschluss bildet der Auftritt der Guggenmusikgruppe „Hochstädter Lärmbelustigung“ aus den Reihen des HMV.

 


 

Kerbplaner schwenken auf die Zielgerade ein

Großer Personenkreis bereitet in Hochstadt die Zeltkerb gemeinsam vor

Maintal (fw). – „Die Kerb muss bestehen bleiben“, lautet das Credo mehrerer Hochstädter Personen, die sich seit Jahren für genau dieses Ziel einsetzen. Für das in gut zweieinhalb Wochen beginnende Großereignis haben sie die Ausrichter wieder bedeutend unterstützt. Der gesamte Vorbereitungskreis, der sich selbst den Namen Kerbausschuss gegeben hat, traf sich Anfang der Woche zum letzten Mal.

Ausschuss klingt zunächst sehr bürokratisch. Dergestalt geht es bei den Treffen der insgesamt 20 Mitglieder natürlich nicht zu. Die Tagesordnungspunkte werden zügig abgearbeitet, Neuigkeiten kurz diskutiert und weitere Aufgaben verteilt. Gerade wenige Wochen vor Festbeginn geht es eigentlich nur noch darum, Detailfragen zu klären. Die Gruppe hat endlich die Zielgerade erreicht.

Die Hälfte der Mitglieder im Kerbausschuss bilden die ausrichtenden Vereine Posaunenchor und Humor-Musik-Verein. Dazu zählen noch zehn weitere Mitglieder, die sich seit einigen Jahren für den Erhalt der Kerb einsetzen. Sie bringen ihr Wissen aus den Vorjahren ein und erleichterten auch in diesem Jahr wieder viele Abläufe. An sie richten die beiden Vereinsvorstände vorab schon mal ihren Dank.

Seit Ende August vergangenen Jahres haben sich die Kerbplaner nun regelmäßig getroffen. Eine der zentralen Aufgaben war es für sie, ein Programm auf die Beine zu stellen, das Junge wie Alte, Ortsansässige wie Fremde gleichermaßen auf den Kerbplatz nördlich der Hochstädter Ringmauer lockt. Und so wurden die vier Tage vom 6. bis zum 9. Juli mit reichlich Publikumsmagneten gefüllt. Freitagabends treten die „Quietschboys“ auf, am Samstagabend spielt die Band „Concordia“, der Sonntag beginnt mit einem Zeltgottesdienst mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein sowie einem anschließenden Frühschoppen mit dem Posaunenchor Hochstadt und den Posaunenchören des Kreises, am späten Nachmittag um 17 Uhr schlängelt sich ein großer Festumzug durch den Stadtteil, dem ein Maintaler Vereinsabend folgt, inklusive den Ehrungen fürs Hochstädter Kerbturnier. Der Kerbmontag startet mit Frühschoppenmusik durch die HMV-Band, am Abend spielt das Blasorchester Wachenbuchen, bevor der Auftritt der „Hochstädter Lärmbelustigung“ für ein rundes Festende sorgt.

Das letzte Treffen am Montag bedeutete für den Kerbausschuss jedoch nicht das Ende aller Arbeiten. Noch immer wird an letzten Details gearbeitet. Vor allem aber warten mit dem Zeltaufbau am 30. Juni und den Folgetagen noch die kraftzehrendsten Arbeiten, bei denen der HMV und der Posaunenchor auf die Unterstützung durch ihre Mitglieder angewiesen sind. Erst wenn der Kerbplatz am Dienstag nach dem anstrengenden Festwochenende wieder restlos gesäubert ist, beschließt auch der Ausschuss seinen Einsatz. Wobei für einige Mitglieder ein ums andere Mal gilt: Nach der Kerb ist vor der Kerb.

Kerbausschuss
 


 

Mit Musik durch Hochstadts Straßen

 

Kerbsonntag werden zwei Jubiläen gefeiert – Großer Festumzug bildet Auftakt zu Maintaler Vereinsabend

 

Maintal (fw). – Vier Tage Stimmung satt, so viel können die diesjährigen Ausrichter der Hochstädter Kerb ihren Besuchern schon mal versprechen. Mit diesem Event von Freitag, 6. bis Montag, 9. Juli, feiern der Humor-Musik-Verein (HMV) und der Posaunenchor ihre Vereinsjubiläen. Um dieses Anliegen besonders hervorzuheben, haben sie den Kerbsonntag zum „Jubiläentag“ erklärt. Dazu gehört auch ein großer Festumzug durch Hochstadt um 17 Uhr.

 

Der Vor- und frühe Nachmittag steht ganz im Zeichen eines runden Geburtstags: Der Posaunenchor besteht seit dem Jahr 1967 und damit seit genau 40 Jahren. Diesen Meilenstein feiert der Hochstädter Klangkörper standesgemäß mit reichlich Musik. Zunächst spielen die Blechbläser um 10 Uhr im Zeltgottesdienst mit, in diesem Jahr allerdings unterstützt von den Posaunenchören des Kreises. Dadurch erhöht sich innerhalb des Gottesdienstes die Zahl der Musiker auf gut 100. Genau aus diesem Grund musste für die Kerb eine wesentlich größere Bühne bestellt werden als in den Vorjahren. Dreizehn Meter besitzt sie in der Breite – und die umso größere Bühnenfläche wird am Sonntagmorgen auch voll ausgefüllt sein.

 

Bischof Prof. Dr. Martin Hein blickt in seiner Predigt auf die vier Dekaden des Hochstädter Posaunenchors zurück. Und der wiederum beweist im Anschluss daran seine musikalische Flexibilität: Zum Frühschoppen spielt zunächst der Posaunenchor aus Eichen-Erbstadt auf, danach das Hochstädter Jugendorchester und schließlich der große Chor aus Hochstadt. Alleine aus dem drittgrößten Maintaler Stadtteil werden rund 80 Musiker vertreten sein.

„Rocky Horror Show“ zum Abschluss

Den zweiten Teil dieses „Jubiläensonntags“ läutet der große Festumzug um 17 Uhr ein. Vom Start an der Konrad-Höhl-Straße ziehen die gut zwei Dutzend Zugnummern über die Wachenbucher Straße, Hauptstraße sowie Weinbergstraße und biegen schließlich in Richtung Kerbplatz ein. Alle Hochstädter sind dabei eingeladen, sich dem Zug anzuschließen, um dann im Kerbzelt weiterzufeiern.

 

Es ist der Auftakt für den „Maintaler Vereinsabend“, der im Zelt mit den Ehrungen für das Kerbturnier beginnt. Für die Programmgestaltung des Sonntagabends sind die Hochstädter Humoristen zuständig, die in diesem Jahr ihr „närrisches“ Jubiläum von 111 Jahren feiern dürfen. Dabei bekommen sie beste Unterstützung von ihren Vereinsfreunden aus Maintal, zuvorderst den ebenfalls Karneval treibenden Vereinen KG Käwer, FT Dörnigheim und FT Wachenbuchen, sowie vom FV Eppertshausen.

 

Sie alle sind nicht nur beim Festumzug dabei, sondern treten auch mit eigenen Programmpunkten am Abend auf. Zum Abschluss dieses bunten Programms aus Humor, Musik und Tanz singt das Musicalensemble „Voice:ten“. Bei seinen Auftritten stehen schon mal bis zu 40 Personen auf der Bühne, Sänger und Tänzer in perfektem Zusammenspiel. Bei der Kerb in Hochstadt wird ein Teil dieses Ensembles auftreten und dabei Ausschnitte aus der „Rocky Horror Show“ zeigen.

 

Musikalische Hochgenüsse erleben die Kerbbesucher aber natürlich auch an allen anderen Tagen. Kommenden Freitag spielen die „Quietschboys“, Einlass ist hierfür ab 19 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro. Konzertbeginn ist um 21 Uhr. Am Samstagabend haut die achtköpfige Partyband „Concordia“ in die Tasten und ist damit zugleich Vorbild für Bürgermeister Erhard Rohrbach, der beim obligatorischen Fassanstich an diesem Abend den hölzernen Zapfhahn ins Apfelweinfass schlägt. Zünftig und betont im Dreivierteltakt geht es wie immer am Kerbmontag zu. Zum Frühschoppen spielt die HMV-Band, am Abend tritt das Blasorchester Wachenbuchen auf, bevor die Guggenmusiker von der „Hochstädter Lärmbelustigung“ – wiederum aus den Reihen des HMV – die Zeltwände flattern lassen.

 


 

Hochstädter Nächte sind lang…

Quietschboys und Concordia versprechen Non-Stop-Party

Ganz gleich wie das Wetter am Kerbwochenende auch sein wird, ob nasskalt oder brütendheiß: Das Zelt auf dem Kerbplatz nördlich der Ringmauer wird so oder so kochen. Dafür sorgen schon alleine die Livebands, die am Freitag- und Samstagabend auftreten.

Dabei gehört der Freitag alleine den „Quietschboys“ aus Frankfurt. Wer das ist? Nun, das ist nicht in wenigen Worten zu umreißen. Eine einfache Coverband aus Sossenheim? Weit verfehlt. Eine Mischung aus hessischer Mundart und lautem Rock? Schon eher. „Comedy-Rock“? So bezeichnen die vier Altrocker aus der Mainmetropole ihre Musik zumindest selbst. „Bernd S. aus Z.“, „Heavy Käffi“, „Bruder S.“ und „Rallo“ haben jedenfalls einen ganz eigenen frechen, manchmal brachialen Stil entwickelt, der ihnen eine große Schar an Anhängern gebracht hat. Klassiker von „ACDC“ und „Metallica“, aber gerne auch von Drafi Deutscher werden mit eigenen Texten parodiert und mit kräftigen Sounds zum Besten gegeben. Setzen die „Quietschboys“ den ersten Schritt auf die Bühne, dann ist das so, als setzten sie ihre Unterschrift unter eine Stimmungsgarantie – mit besten Konditionen für die Zuhörer. Ab 21 Uhr rocken sie das Hochstädter Kerbzelt, ab 19 Uhr ist bereits Einlass. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro.

Freitagabends wird also das Kerbzelt schon mal auf seine Standfestigkeit untersucht. Diese Prüfung wird es wohl mühelos überstehen, um darin am Samstagabend die Kerb standesgemäß mit Fassanstich eröffnen zu lassen. Zwar wird mittlerweile auch Bier in Hochstadt gebraut, doch das Getränk im – zumindest vorgeblichen – „ersten Fass“ wird auch weiterhin Apfelwein sein. Wenn auch das „Stöffche“ von Bürgermeister Erhard Rohrbach sowie den beiden Vereinsvorsitzenden Andreas Koffler (HMV) und Hermann Langheinrich (Posaunenchor) als gut befunden wurde, kann die Showband „Concordia“ loslegen. Mit einer Empfehlung von mehr als 1000 Auftritten wollen die acht Musiker aus dem Jossgrund in Hochstadt einen ganz großen Knaller landen. Ihr Repertoire reicht von Liedern aus den aktuellen deutschen Hitlisten bis hin zu Beatmusik der 60-er Jahre. Der Eintritt ist frei.

Nach den Auftritten der beiden Bands ist die große Sause auf dem Kerbplatz aber noch lange nicht vorbei. In der angrenzenden Hütchenbar wird sie fortgesetzt, wobei dort diesmal ein ganz besonderes Motto ausgerufen wurde. Beste Bedingungen dafür, dass die Nächte in Hochstadt in diesem Sommer wieder mal besonders lang werden…

 


 

Geteilte Arbeit unter Vertrauten

 
Die Gastgeber der Kerb verbindet seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft

Der Kerb 2007 bedurfte es nicht, dass der Posaunenchor und der Humor-Musik-Verein mal gemeinsam ein Großereignis ausrichten. Seit vielen Jahrzehnten schon arbeiten die beiden Vereine eng zusammen und unterstützen sich bei ihren Festen im Sommer gegenseitig. Vor allem aber umsorgen sie ihre Besucher am Straßenfest schon seit Langem gemeinsam – sowohl musikalisch als auch mit kulinarischen Leckereien. Das ginge nicht, bestünde nicht schon von Anbeginn ein großes gegenseitiges Vertrauen.

 

So war es keine Frage, dass sie ihre Jubiläen in diesem Jahr auch gemeinsam feiern. Für beide Vereine ist die Kerb der absolute Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten und für beide bedeuten diese am kommenden Wochenende auch den größten Arbeitsaufwand. Dass Auf- und Abbau und Betreuung unter den beiden Vereinen Hand in Hand geht, daran zweifelt niemand.

 

Das gemeinsame Feiern soll dabei aber nicht zu kurz kommen: Ihre Vereinsgeburtstage feiern die Humoristen und die Posaunenchormitglieder zusammen am Sonntag. Zunächst wird das 40-jährige Jubiläum des Posaunenchores gewürdigt, im Rahmen des Zeltgottesdienstes ab 10 Uhr mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein und dem traditionellen Frühschoppen. Ohne Zweifel ist der Posaunenchor das große Lebenswerk des nach wie vor als Vorsitzender und Chorleiter fungierenden Hermann Langheinrich. Am ersten Advent 1967 stellte der Hochstädter Pfarrer die noch kleine Zahl an Jungbläsern seiner Gemeinde vor. Der Chor wuchs jedoch behende an; zusammen mit all den aufstrebenden Nachwuchsmusikern beherbergt der Posaunenchor heute rund 140 Mitglieder. Sie alle werden noch immer Tag für Tag in Einzel- und Chorproben von Hermann Langheinrich ausgebildet.

 

Sein Titel „Pfarrer im Ruhestand“ bezieht sich in Wirklichkeit nur auf die seelsorgerische Arbeit. Vielleicht noch nicht mal auf die: Denn mit den Ständchen zu hohen Geburtstagen, Konzerten in Altersheimen und Krankenhäusern sowie den Turmkonzerten an jedem Sonntag im Jahr erfreut der Posaunenchor unter der Leitung von Hermann Langheinrich mit seinem Posaunenchor die Menschen nach wie vor und spricht ihnen auf musikalischem Wege viel Mut zu.

 

Fast dreimal so lange wie den Posaunenchor gibt es in Hochstadt den Humor-Musik-Verein. Der Verein mit dem Edelweiß-Symbol auf seiner Vereinsfahne feiert in diesem Jahr zwar kein rundes Jubiläum, aber eines, das ein Karneval treibender Verein nicht auslassen darf: 111-jähriges Bestehen. Reich an Jahren, aber dynamisch wie eh und je, so ist das hohe Alter noch einmal umso bemerkenswerter: Die Vereinsgeschicke werden von jungen Frauen und Männern geleitet, die Unterstützung für den Verein ist groß und die Mitgliederzahlen wachsen stetig an. Der HMV erfreut sich eines überaus gesunden Zustands – und das bei dem Alter…

 

Das Jubiläum ist für die Humoristen ein gänzlich „närrisches“. Drum wurde schon Anfang des Jahres mit „1+1+1“ Fastnachtssitzungen die entsprechende Wegmarke gesetzt. An der Kerb wird die Gelegenheit genutzt, um noch einmal gemeinsam mit vielen befreundeten Vereinen zu feiern.

 

So fügte sich das Programm für den zweiten Teil des „Jubiläentags“ am Sonntag fast von selbst zusammen. Mit einem großen Festumzug um 17 Uhr wird der Maintaler Vereinsabend eingeleitet, moderiert vom HMV. Zu den Zugnummern zählen viele befreundete Karnevalsabteilungen sowie Hochstädter Vereine, die sich zunächst von der Wachenbuchener Straße über die Hauptstraße, Bischofsheimer Straße sowie die Weinbergstraße schlängeln und dann am Abend zum Teil auch im bunten Programm mitwirken.

 

111 Jahre HMV, 40 Jahre Posaunenchor: Zwei Traditionsvereine feiern ihre Jubiläen und laden Hochstadt recht herzlich ins Kerbzelt ein, um mitzufeiern.

   

Aktuelle Termine  

Termine im Mai:

1. Mai Frühlingsfest, Winzerhof 11 Uhr

6. Turmblasen, Ev. Kirche Hochstadt 09:30 Uhr

13. Abendgottesdienst, Niederländisch-Wallonische Kirche Hanau 17:00 Uhr

17. Kerbtunier, Sportplatz Hochstadt 10:00 Uhr

27. Pfingstgottesdienst, Ev. Kirche Hochstadt 10:00 Uhr

27. Pfingstkonzert, Ev. Kirche Hochstadt ca. 11:30 Uhr

   

Übungsstunden  

Mi : 14:00 - 21:45 Uhr
Do : 14:00 - 17:00 Uhr


Genauere Informationen finden Sie unter:

Proben / Übungsstunden

   

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